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	<title>Katja Dörner &#187; Gesetzentwurf</title>
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	<description>Grüne Bundestagsabgeordnete aus Bonn</description>
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		<title>Betreuungsgeld: Abstimmung wider alle Vernunft</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 13:40:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Juliana</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der  Familienausschuss hat mit den Stimmen der Regierungsfraktionen den  gr&#252;nen Gesetzentwurf abgelehnt, der das geplante Betreuungsgeld  gestrichen h&#228;tte. Dazu erkl&#228;rt Katja D&#246;rner, Sprecherin f&#252;r Familien- und Kinderpolitik:
Die Koalition hat die Chance vertan, das geplante Betreuungsgeld zu  beerdigen. Schwarz-Gelb reibt sich in absurden Streitigkeiten um das  Betreuungsgeld auf, dabei bleibt die [...]


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<li><a href='http://katja-doerner.de/2010/10/28/persoenliche-erklaerung-zur-laufzeitverlaengerung-deutscher-atomkraftwerke/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Erkl&#228;rung zur Laufzeitverl&#228;ngerung deutscher Atomkraftwerke'>Erkl&#228;rung zur Laufzeitverl&#228;ngerung deutscher Atomkraftwerke</a></li>
<li><a href='http://katja-doerner.de/2011/05/27/gruener-gesetzentwurf-atomausstieg-bis-2017/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Gr&#252;ner Gesetzentwurf: Atomausstieg bis 2017'>Gr&#252;ner Gesetzentwurf: Atomausstieg bis 2017</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der  Familienausschuss hat mit den Stimmen der Regierungsfraktionen den  <a title="Gesetzentwurf zur Streichung des Betreuungsgelds" href="http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/015/1701579.pdf" target="_blank">gr&#252;nen Gesetzentwurf</a> abgelehnt, der das geplante Betreuungsgeld  gestrichen h&#228;tte. Dazu erkl&#228;rt <strong>Katja D&#246;rner</strong>, Sprecherin f&#252;r Familien- und Kinderpolitik:</p>
<p style="text-align: justify;">Die Koalition hat die Chance vertan, das geplante Betreuungsgeld zu  beerdigen. Schwarz-Gelb reibt sich in absurden Streitigkeiten um das  Betreuungsgeld auf, dabei bleibt die geplante Leistung  verfassungsrechtlich bedenklich und gesellschaftspolitisch katastrophal.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine Fernhaltepr&#228;mie sowohl f&#252;r Kinder aus fr&#252;hkindlichen  Bildungseinrichtungen als auch f&#252;r Frauen vom Arbeitsmarkt ist absurd.  Gerade f&#252;r bildungsferne und einkommensschwache Eltern bietet sie einen  starken Anreiz, ihren Kindern fr&#252;he F&#246;rderangebote vorzuenthalten und  sich f&#252;r die Geldleistung zu entscheiden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die gesch&#228;tzten 1,6 bis 2,4 Milliarden Euro, die das Betreuungsgeld  j&#228;hrlich kosten w&#252;rde, geh&#246;ren sinnvoll in den Ausbau und die Qualit&#228;t  fr&#252;hkindlicher Bildung. Vom erneuten Krisengespr&#228;ch des  Fraktionsvorsitzenden Kauders mit den Unions-Frauen erwarten wir, dass  endlich vern&#252;nftige Argumente die Oberhand gewinnen. Das Betreuungsgeld  als Zugest&#228;ndnis an die CSU, wider alle Vernunft, w&#228;re fatal.</p>


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		<title>Ja zur sehr eng begrenzten Pr&#228;implantationsdiagnostik</title>
		<link>http://katja-doerner.de/2011/07/07/ja-zur-sehr-eng-begrenzten-praimplantationsdiagnostik/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Jul 2011 08:11:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gesetzentwurf]]></category>
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		<category><![CDATA[PID]]></category>
		<category><![CDATA[Präimplantationsdiagnostik]]></category>

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		<description><![CDATA[Am heutigen Donnerstag beschlie&#223;t der Bundestag &#252;ber den k&#252;nftigen Umgang mit der Pr&#228;implantationsdiagnostik (PID). Der Abstimmung liegen drei Gesetzentw&#252;rfe zugrunde, die von einem Verbot bis zu einer eingeschr&#228;nkten Zulassung des Verfahrens reichen. Alle drei Gesetzentw&#252;rfe werden von Abgeordneten aus allen Fraktionen unterst&#252;tzt – dies verdeutlicht, dass die Haltung zur PID eine h&#246;chst individuelle und nicht [...]


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<li><a href='http://katja-doerner.de/2010/10/28/persoenliche-erklaerung-zur-laufzeitverlaengerung-deutscher-atomkraftwerke/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Erkl&#228;rung zur Laufzeitverl&#228;ngerung deutscher Atomkraftwerke'>Erkl&#228;rung zur Laufzeitverl&#228;ngerung deutscher Atomkraftwerke</a></li>
<li><a href='http://katja-doerner.de/2011/04/14/ja-zur-sehr-eng-begrenzten-praeimplantationsdiagnostik/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Ja zur sehr eng begrenzten Pr&#228;implantationsdiagnostik'>Ja zur sehr eng begrenzten Pr&#228;implantationsdiagnostik</a></li>
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Am heutigen Donnerstag beschlie&#223;t der Bundestag &#252;ber den k&#252;nftigen Umgang mit der Pr&#228;implantationsdiagnostik (PID). Der Abstimmung liegen drei Gesetzentw&#252;rfe zugrunde, die von einem Verbot bis zu einer eingeschr&#228;nkten Zulassung des Verfahrens reichen. Alle drei Gesetzentw&#252;rfe werden von Abgeordneten aus allen Fraktionen unterst&#252;tzt – dies verdeutlicht, dass die Haltung zur PID eine h&#246;chst individuelle und nicht von der Parteizugeh&#246;rigkeit gepr&#228;gte Entscheidung ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Gerade bei einem ethisch so schwierigen Thema wie der PID ist es wichtig, dar&#252;ber  breit zu diskutieren – dies erfolgt heute u.a. im Deutschen Bundestag. Ich m&#246;chte hier meine Gedanken zur PID erl&#228;utern und den <a href="http://dip.bundestag.de/btd/17/054/1705452.pdf" target="_blank">Gesetzentwurf</a>, den ich mit unterzeichnet habe, vorstellen.</p>
<p style="text-align: justify;">Als das Urteil des Bundesgerichtshofes im Juli letzten Jahres bekannt gegeben wurde, war ich &#252;berrascht. Ich war, ebenso wie viele andere, davon ausgegangen, dass die PID nach dem Embryonenschutzgesetz verboten war. Nach dem Urteil war f&#252;r mich klar: Eine exzessive Anwendung der PID wie beispielsweise in Gro&#223;britannien, wo diese selbst bei Verdacht auf behandelbare Darmerkrankungen eingesetzt wird, lehne ich ab. Das ist ethisch nicht zu begr&#252;nden und dem sollte ein klarer Riegel vorgeschoben werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die F&#228;lle, &#252;ber die der BGH geurteilt hat, haben mich andererseits nachdenklich gemacht, ob ein grunds&#228;tzliches Verbot das Richtige ist. Nat&#252;rlich gibt es den verbrieften Schutz des Embryos, auf der anderen Seite sollte Paaren, die bereits mehrere Fehlgeburten erleiden mussten, die technischen M&#246;glichkeiten Kinder zu bekommen, nicht verwehrt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Priska Hinz &#8211; bis vor kurzem Sprecherin f&#252;r Biotechnologie meiner Fraktion &#8211; hat gemeinsam mit Kollegen aus anderen Fraktionen einen Gesetzentwurf erarbeitet, der die PID nur in sehr engen Grenzen zul&#228;sst. Kritiker bemerken zu recht, dass es kein Recht auf ein gesundes Kind gibt. Und ich m&#246;chte nicht, dass der Gesetzgeber dar&#252;ber befindet, ob das Leben mit einer bestimmten Behinderung lebenswert ist oder nicht. Die Gleichsetzung der PID mit der PND halte ich f&#252;r falsch. Eine PID ist nicht mit der vorgeburtlichen Untersuchung vergleichbar. Diese dienen grunds&#228;tzlich der Vorsorge, also dem Schutz von Mutter und Kind w&#228;hrend der Schwangerschaft. Und es ist klar, dass man ein ungeborenes Kind nicht gegen die Mutter sch&#252;tzen kann und keine Schwangere zur Austragung ihres Kindes gezwungen werden kann. Die PID ist etwas ganz Anderes, sie ist keine Vorsorgeuntersuchung w&#228;hrend einer bestehenden Schwangerschaft, sondern eine Untersuchung zur Auswahl eines Embryos aufgrund bestimmter Eigenschaften vor einer Schwangerschaft.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich bef&#252;rchte zudem, dass eine breite Zulassung der PID auch zur Folge haben k&#246;nnte, dass der gesellschaftliche Druck auf genetisch vorbelastete Paare steigt, nicht nur eine PND bei einer „normalen Schwangerschaft“ durchf&#252;hren zu lassen, sondern k&#252;nftig auch eine k&#252;nstliche Befruchtung und eine PID in Kauf zu nehmen.</p>
<p style="text-align: justify;">Unser Gesetzentwurf sieht deshalb vor, dass die PID grunds&#228;tzlich verboten werden soll und nur ausnahmsweise zugelassen wird f&#252;r Paare, die eine genetische Vorbelastung daf&#252;r haben, dass Schwangerschaften in der Regel mit einer Fehl- oder Totgeburt oder einem sehr fr&#252;hen Tod des Kindes – in einem kurzen Abstand zur Geburt – enden. Damit zielen wir wie schon erw&#228;hnt auf die Frage der Lebensf&#228;higkeit der Embryonen ab und nicht etwa auf das Vorhandensein einer mehr oder weniger schwerwiegenden Krankheit. Dieses Argument bezieht sich auf Erfahrungen im Ausland, die gezeigt haben, dass eine Begrenzung auf bestimmte Krankheitsbilder nicht m&#246;glich ist. In unserem Gesetzentwurf ist die PID aber nicht f&#252;r bestimmte Krankheitsbilder zugelassen, sondern klar auf die F&#228;lle begrenzt, bei denen der Embryo aufgrund der genetischen Vorbelastung ohnehin keine &#220;berlebensperspektive h&#228;tte. Eine derartige gesetzliche Regelung gibt es in Europa bisher nicht und w&#228;re ein echtes Novum.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir sehen zudem vor, dass die Eltern bei ihrer Entscheidung nicht allein gelassen werden d&#252;rfen, sondern dass sie auf ein Beratungsangebot hingewiesen werden. Eine Ethikkommission muss die Durchf&#252;hrung der Pr&#228;implantationsdiagnostik in jedem Einzelfall bef&#252;rworten. Weiterhin ist die Durchf&#252;hrung der Untersuchung nur an einem lizensierten Zentrum zul&#228;ssig. Mit der Einrichtung eines einzigen Zentrums wollen wir nicht nur die Kontrolle und Dokumentation erleichtern, sondern auch die Qualit&#228;t der PID-Untersuchungen steigern.</p>
<p style="text-align: justify;">Den weitgehendsten Gesetzentwurf, mit dem die PID eingeschr&#228;nkt erlaubt werden soll, findet man <a href="http://dip.bundestag.de/btd/17/054/1705451.pdf" target="_blank">hier</a>. Den Gesetzentwurf, der die PID ablehnt, kann man sich <a href="http://dip.bundestag.de/btd/17/054/1705450.pdf" target="_blank">hier </a>ansehen und runterladen.</p>


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<li><a href='http://katja-doerner.de/2010/10/28/persoenliche-erklaerung-zur-laufzeitverlaengerung-deutscher-atomkraftwerke/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Erkl&#228;rung zur Laufzeitverl&#228;ngerung deutscher Atomkraftwerke'>Erkl&#228;rung zur Laufzeitverl&#228;ngerung deutscher Atomkraftwerke</a></li>
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		<title>Gr&#252;ner Gesetzentwurf: Atomausstieg bis 2017</title>
		<link>http://katja-doerner.de/2011/05/27/gruener-gesetzentwurf-atomausstieg-bis-2017/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 May 2011 10:59:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zum Gesetzentwurf der Bundestagsfraktion von B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen zur Beendigung der Nutzung von Atomkraftwerken bis 2017 erkl&#228;rt die Bonner Bundestagsabgeordnete Katja D&#246;rner:
„Der Ausstieg aus der Nutzung der Atomkraft ist bis 2017 m&#246;glich und n&#246;tig. Die Bundestagsfraktion hat aktuell einen Gesetzentwurf beschlossen, der mit 2017 ein fixes Enddatum f&#252;r den Ausstieg nennt und eine klare Zeitschiene [...]


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<li><a href='http://katja-doerner.de/2011/01/11/wichtiger-schritt-zum-laengeren-gemeinsamen-lernen-in-bonn/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Wichtiger Schritt zum l&#228;ngeren gemeinsamen Lernen in Bonn'>Wichtiger Schritt zum l&#228;ngeren gemeinsamen Lernen in Bonn</a></li>
<li><a href='http://katja-doerner.de/2011/01/25/bundeskanzlerin-muss-guttenbergs-ministeriumsreform-stoppen/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Bundeskanzlerin muss Guttenbergs Ministeriumsreform stoppen'>Bundeskanzlerin muss Guttenbergs Ministeriumsreform stoppen</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Zum Gesetzentwurf der Bundestagsfraktion von B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen zur Beendigung der Nutzung von Atomkraftwerken bis 2017 erkl&#228;rt die Bonner Bundestagsabgeordnete Katja D&#246;rner:</p>
<p style="text-align: justify;">„Der Ausstieg aus der Nutzung der Atomkraft ist bis 2017 m&#246;glich und n&#246;tig. Die Bundestagsfraktion hat aktuell einen <a href="http://katja-doerner.de/wp-content/uploads/2011/05/F-181-11-GE-Atomausstieg.pdf">Gesetzentwurf </a>beschlossen, der mit 2017 ein fixes Enddatum f&#252;r den Ausstieg nennt und eine klare Zeitschiene f&#252;r die Abschaltung der einzelnen Atomkraftwerke beschreibt.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Betrieb der &#228;ltesten und gef&#228;hrlichsten acht Kraftwerke wird sofort beendet. Damit machen wir unsere Grundlage f&#252;r eine Kompromissfindung beim von allen Seiten gew&#252;nschten Ausstiegskonsens deutlich. Klar ist, dass eine Revisionsklausel oder Verschiebebahnh&#246;fe &#252;ber Kontingente statt klarer Abschaltdaten f&#252;r Gr&#252;ne nicht akzeptabel sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein klares Signal f&#252;r einen schnellen und unumkehrbaren Atomausstieg ist jetzt notwendig.“</p>


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		<title>Ja zur sehr eng begrenzten Pr&#228;implantationsdiagnostik</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 06:08:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katja</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am heutigen Donnerstag, den 14.04. diskutiert der Bundestag &#252;ber den k&#252;nftigen Umgang mit der Pr&#228;implantationsdiagnostik (PID). Der Aussprache liegen drei Gesetzentw&#252;rfe zugrunde, die von einem Verbot bis zu einer eingeschr&#228;nkten Zulassung des Verfahrens reichen. Alle drei Gesetzentw&#252;rfe werden von Abgeordneten aus allen Fraktionen unterst&#252;tzt &#8211; dies verdeutlicht, dass die Haltung zur PID eine h&#246;chst individuelle [...]


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<li><a href='http://katja-doerner.de/2011/05/27/gruener-gesetzentwurf-atomausstieg-bis-2017/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Gr&#252;ner Gesetzentwurf: Atomausstieg bis 2017'>Gr&#252;ner Gesetzentwurf: Atomausstieg bis 2017</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Am heutigen Donnerstag, den 14.04. diskutiert der Bundestag &#252;ber den k&#252;nftigen Umgang mit der Pr&#228;implantationsdiagnostik (PID). Der Aussprache liegen drei Gesetzentw&#252;rfe zugrunde, die von einem Verbot bis zu einer eingeschr&#228;nkten Zulassung des Verfahrens reichen. Alle drei Gesetzentw&#252;rfe werden von Abgeordneten aus allen Fraktionen unterst&#252;tzt &#8211; dies verdeutlicht, dass die Haltung zur PID eine h&#246;chst individuelle und nicht von der Parteizugeh&#246;rigkeit gepr&#228;gte Entscheidung ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Gerade bei einem ethisch so schwierigen Thema wie der PID ist es wichtig, dar&#252;ber  breit zu diskutieren &#8211; dies erfolgt heute u.a. im Deutschen Bundestag. Ich m&#246;chte hier meine Gedanken zur PID erl&#228;utern und den <a href="http://dip.bundestag.de/btd/17/054/1705452.pdf">Gesetzentwurf</a>, den ich mit unterzeichnet habe, vorstellen.</p>
<p style="text-align: justify;">Als das Urteil des Bundesgerichtshofes im Juli letzten Jahres bekannt gegeben wurde, war ich &#252;berrascht. Ich war, ebenso wie viele andere, davon ausgegangen, dass die PID nach dem Embryonenschutzgesetz verboten war. Nach dem Urteil war f&#252;r mich klar: Eine exzessive Anwendung der PID wie beispielsweise in Gro&#223;britannien, wo diese selbst bei Verdacht auf behandelbare Darmerkrankungen eingesetzt wird, lehne ich ab. Das ist ethisch nicht zu begr&#252;nden und dem sollte ein klarer Riegel vorgeschoben werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die F&#228;lle, &#252;ber die der BGH geurteilt hat, haben mich andererseits nachdenklich gemacht, ob ein grunds&#228;tzliches Verbot das Richtige ist. Nat&#252;rlich gibt es den verbrieften Schutz des Embryos, auf der anderen Seite sollte Paaren, die bereits mehrere Fehlgeburten erleiden mussten, die technischen M&#246;glichkeiten Kinder zu bekommen, nicht verwehrt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Priska Hinz, die Sprecherin f&#252;r Biotechnologie meiner Fraktion, hat gemeinsam mit Kollegen aus anderen Fraktionen einen Gesetzentwurf erarbeitet, der die PID nur in sehr engen Grenzen zul&#228;sst. Kritiker bemerken zu recht, dass es kein Recht auf ein gesundes Kind gibt. Und ich m&#246;chte nicht, dass der Gesetzgeber dar&#252;ber befindet, ob das Leben mit einer bestimmten Behinderung lebenswert ist oder nicht. Die Gleichsetzung der PID mit der PND halte ich f&#252;r falsch. Eine PID ist nicht mit der vorgeburtlichen Untersuchung vergleichbar. Diese dienen grunds&#228;tzlich der Vorsorge, also dem Schutz von Mutter und Kind w&#228;hrend der Schwangerschaft. Und es ist klar, dass man ein ungeborenes Kind nicht gegen die Mutter sch&#252;tzen kann und keine Schwangere zur Austragung ihres Kindes gezwungen werden kann. Die PID ist etwas ganz Anderes, sie ist keine Vorsorgeuntersuchung w&#228;hrend einer bestehenden Schwangerschaft, sondern eine Untersuchung zur Auswahl eines Embryos aufgrund bestimmter Eigenschaften vor einer Schwangerschaft.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich bef&#252;rchte zudem, dass eine breite Zulassung der PID auch zur Folge haben k&#246;nnte, dass der gesellschaftliche Druck auf genetisch vorbelastete Paare steigt, nicht nur eine PND bei einer „normalen Schwangerschaft“ durchf&#252;hren zu lassen, sondern k&#252;nftig auch eine k&#252;nstliche Befruchtung und eine PID in Kauf zu nehmen.</p>
<p style="text-align: justify;">Unser Gesetzentwurf sieht deshalb vor, dass die PID grunds&#228;tzlich verboten werden soll und nur ausnahmsweise zugelassen wird f&#252;r Paare, die eine genetische Vorbelastung daf&#252;r haben, dass Schwangerschaften in der Regel mit einer Fehl- oder Totgeburt oder einem sehr fr&#252;hen Tod des Kindes &#8211; in einem kurzen Abstand zur Geburt &#8211; enden. Damit zielen wir wie schon erw&#228;hnt auf die Frage der Lebensf&#228;higkeit der Embryonen ab und nicht etwa auf das Vorhandensein einer mehr oder weniger schwerwiegenden Krankheit. Dieses Argument bezieht sich auf Erfahrungen im Ausland, die gezeigt haben, dass eine Begrenzung auf bestimmte Krankheitsbilder nicht m&#246;glich ist. In unserem Gesetzentwurf ist die PID aber nicht f&#252;r bestimmte Krankheitsbilder zugelassen, sondern klar auf die F&#228;lle begrenzt, bei denen der Embryo aufgrund der genetischen Vorbelastung ohnehin keine &#220;berlebensperspektive h&#228;tte. Eine derartige gesetzliche Regelung gibt es in Europa bisher nicht und w&#228;re ein echtes Novum.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir sehen zudem vor, dass die Eltern bei ihrer Entscheidung nicht allein gelassen werden d&#252;rfen, sondern dass sie auf ein Beratungsangebot hingewiesen werden. Eine Ethikkommission muss die Durchf&#252;hrung der Pr&#228;implantationsdiagnostik in jedem Einzelfall bef&#252;rworten. Weiterhin ist die Durchf&#252;hrung der Untersuchung nur an einem lizensierten Zentrum zul&#228;ssig. Mit der Einrichtung eines einzigen Zentrums wollen wir nicht nur die Kontrolle und Dokumentation erleichtern, sondern auch die Qualit&#228;t der PID-Untersuchungen steigern.</p>
<p style="text-align: justify;">Den weitgehendsten Gesetzentwurf, mit dem die PID eingeschr&#228;nkt erlaubt werden soll, findet man <a href="http://dip.bundestag.de/btd/17/054/1705451.pdf" target="_blank">hier</a>. Den Gesetzentwurf, der die PID ablehnt, kann man sich <a href="http://dip.bundestag.de/btd/17/054/1705450.pdf" target="_blank">hier </a>ansehen und runterladen.</p>


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		<title>Erkl&#228;rung zur Laufzeitverl&#228;ngerung deutscher Atomkraftwerke</title>
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		<description><![CDATA[Am heutigen Donnerstag wurde im Bundestag mit dem Stimmen der schwarz-gelben Regierungskoalition die Laufzeitverl&#228;ngerung f&#252;r alle deutschen Atomkraftwerke beschlossen &#8211; ein Geschenk f&#252;r RWE, E.ON und Co. Dies zementiert die Marktmacht der Konzerne &#252;ber Jahrzehnte, bremst die Erneuerbaren Energien aus und erh&#246;ht die Menge hochradioaktiven M&#252;lls um rund 400 Tonnen j&#228;hrlich &#8211; ein Endlager aber [...]


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<li><a href='http://katja-doerner.de/2011/06/30/ich-stimme-der-novelle-des-atomgesetzes-zu-weil/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Ich stimme der Novelle des Atomgesetzes zu, weil ….'>Ich stimme der Novelle des Atomgesetzes zu, weil ….</a></li>
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Am heutigen Donnerstag wurde im Bundestag mit dem Stimmen der schwarz-gelben Regierungskoalition die Laufzeitverl&#228;ngerung f&#252;r alle deutschen Atomkraftwerke beschlossen &#8211; ein Geschenk f&#252;r RWE, E.ON und Co. Dies zementiert die Marktmacht der Konzerne &#252;ber Jahrzehnte, bremst die Erneuerbaren Energien aus und erh&#246;ht die Menge hochradioaktiven M&#252;lls um rund 400 Tonnen j&#228;hrlich &#8211; ein Endlager aber ist bis heute nicht Sicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Diese Entscheidung hat auch gravierende Auswirkungen auf die Energiepolitik in NRW – und das obwohl in NRW seit vielen Jahren kein Atomkraftwerk mehr in Betrieb ist. Zusammen mit mehreren nordrheinwestf&#228;lischen Fraktionskolleginnen und -kollegen habe ich eine <a href="http://katja-doerner.de/wp-content/uploads/2010/10/101028persErklaerungATG_Novelle.pdf">pers&#246;nliche Erkl&#228;rung</a> verfasst, in der wir noch mal auf die negativen Auswirkungen dieser Atomgesetznovelle auf NRW hinweisen.</p>


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		<title>Betreuungsgeld aus dem Gesetz streichen</title>
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		<description><![CDATA[Das Betreuungsgeld widerspricht den Prinzipien einer modernen Gesellschaft. Es konterkariert die familien-, sozial- und gleichstellungspolitischen Ziele, f&#252;r die sich die Gr&#252;nen seit vielen Jahren einsetzen. Wir haben daher einen Gesetzentwurf eingebracht, um die gesetzliche Grundlage f&#252;r das Betreuungsgeld, das ab 2013 gezahlt werden soll, zu streichen. Heute wird der Gesetzentwurf in der 1. Lesung im [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Das Betreuungsgeld widerspricht den Prinzipien einer modernen Gesellschaft. Es konterkariert die familien-, sozial- und gleichstellungspolitischen Ziele, f&#252;r die sich die Gr&#252;nen seit vielen Jahren einsetzen. Wir haben daher einen <a title="Gesetzentwurf Betruungsgeld abschaffen" href="http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/015/1701579.pdf" target="_blank">Gesetzentwurf</a> eingebracht, um die gesetzliche Grundlage f&#252;r das Betreuungsgeld, das ab 2013 gezahlt werden soll, zu streichen. Heute wird der Gesetzentwurf in der 1. Lesung im Bundestag behandelt.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Betreuungsgeld ist eine Geldpr&#228;mie f&#252;r Eltern, die ihre Kinder nicht in einer &#246;ffentlichen Kindertagesst&#228;tte betreuen lassen und damit ein Anreiz f&#252;r M&#252;tter, nicht arbeiten zu gehen. Es bietet ausgerechnet den Familien einen finanziellen Anreiz, kein F&#246;rderangebot f&#252;r ihre Kinder zu beanspruchen, die tendenziell am meisten davon profitieren w&#252;rden. Dass M&#252;tter mit ihren Kindern zu Hause bleiben, ist in Deutschland jahrzehntelang durch das Steuersystem gef&#246;rdert worden – mit schlechten Ergebnissen: Nirgends h&#228;ngt der Schulerfolg eines Kindes so stark von der famili&#228;ren Herkunft ab wie in Deutschland. Gerade f&#252;r bildungsferne und zugleich einkommensschwache Eltern bietet das Betreuungsgeld einen starken Anreiz, ihren Kindern fr&#252;he F&#246;rderangebote vorzuenthalten und sich stattdessen lieber f&#252;r die Geldleistung zu entscheiden.</p>
<p style="text-align: justify;"><p><a href="http://katja-doerner.de/2010/06/17/betreuungsgeld-aus-dem-gesetz-streichen/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p></p>
<p style="text-align: justify;">Seit Monaten windet sich die FDP um das Betreuungsgeld. Die scharfe Ablehnung des Betreuungsgeldes in Oppositionszeiten ist einer scheinheiligen Zustimmung im Koalitionsvertrag gewichen. Im Angesicht der augenblicklichen Spardebatte mehren sich auch in der FDP die Stimmen, die das Betreuungsgeld abschaffen wollen. F&#252;r uns Gr&#252;ne dagegen ist eins klar: Egal ob als Gutschein oder als Barzahlung, Ansatz des Betreuungsgeldes ist und bleibt es, Kinder aus der Kindertagesbetreuung und fr&#252;hkindlichen Bildungseinrichtungen fern zu halten. Daher muss es wieder aus dem Gesetz gestrichen werden. Vordringlich sind Investitionen in die Kinderbetreuung. Das hei&#223;t auch: am Rechtsanspruch ab 2013 darf nicht ger&#252;ttelt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Kosten f&#252;r die Einf&#252;hrung des Betreuungsgeldes w&#228;ren zudem enorm. Zwischen 1,5 und 2 Mrd. Euro j&#228;hrlich w&#252;rde es kosten. Gerade vor dem Hintergrund der schwierigen Haushaltslage darf Geld nicht f&#252;r bildungspolitisch unsinnige Projekte ausgegeben werden. Diese Geld w&#252;rde beispielsweise bei den Qualit&#228;tsverbesserungen im Kitabereich fehlen. Darunter leiden insbesondere Kinder mit Migrationshintergrund und aus bildungsfernen Milieus, aber selbstverst&#228;ndlich auch die Eltern, denen Betreuungsangebote fehlen, weil das Geld f&#252;r den Ausbau nicht da ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Unsere Priorit&#228;ten in der Familienpolitik sind eindeutig. Zentral sind der z&#252;gige und qualitativ hochwertige Ausbau der Kinderbetreuung und die Neuordnung der Familienleistungen mit dem Fokus auf einer tats&#228;chlichen Bek&#228;mpfung der Kinderarmut.</p>


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