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	<title>Katja Dörner &#187; Familien</title>
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	<description>Grüne Bundestagsabgeordnete aus Bonn</description>
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		<title>Demokratisches Haushaltsverfahren wird zur Farce</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Oct 2010 10:44:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katja</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zum Verfahren der Bundesagentur f&#252;r Arbeit, bereits Bescheide mit den Elterngeld-K&#252;rzungen zu verschicken, erkl&#228;rt Katja D&#246;rner, Kinder- und Familienpolitische Sprecherin der gr&#252;nen Bundestagsfraktion:
„Die Bundesregierung agiert beim Elterngeld nicht nur unsozial, sondern auch undemokratisch! Das parlamentarische Verfahren zum Bundeshaushalt 2011 ist noch nicht beendet, die K&#252;rzungen des Elterngeldes haben keine Gesetzeskraft und wir werden alles daf&#252;r [...]


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<li><a href='http://katja-doerner.de/2010/09/22/elterngeld-kleiner-schritt-der-vernunft-ist-nicht-genug/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Elterngeld: Kleiner Schritt der Vernunft ist nicht genug'>Elterngeld: Kleiner Schritt der Vernunft ist nicht genug</a></li>
<li><a href='http://katja-doerner.de/2010/04/07/qualitaetsoffensive-im-kita-bereich-statt-elternzeitverlaengerung/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Qualit&#228;tsoffensive im KiTa-Bereich statt Elternzeitverl&#228;ngerung'>Qualit&#228;tsoffensive im KiTa-Bereich statt Elternzeitverl&#228;ngerung</a></li>
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Zum Verfahren der Bundesagentur f&#252;r Arbeit, bereits Bescheide mit den Elterngeld-K&#252;rzungen zu verschicken, erkl&#228;rt Katja D&#246;rner, Kinder- und Familienpolitische Sprecherin der gr&#252;nen Bundestagsfraktion:</p>
<p style="text-align: justify;">„Die Bundesregierung agiert beim Elterngeld nicht nur unsozial, sondern auch undemokratisch! Das parlamentarische Verfahren zum Bundeshaushalt 2011 ist noch nicht beendet, die K&#252;rzungen des Elterngeldes haben keine Gesetzeskraft und wir werden alles daf&#252;r tun, dass sie diese auch nicht erhalten. Das Elterngeld muss auch f&#252;r Hartz-IV-Empf&#228;ngerInnen erhalten bleiben.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit der vorauseilenden Erteilung von Bescheiden, die die Anrechnung des Elterngeldes f&#252;r 2011 ank&#252;ndigen, setzen sich die BA und ihre Dienstherrin von der Leyen &#252;ber die bestehende Rechtslage hinweg. Das Haushaltsverfahren im Bundestag wird zur Farce, wenn bereits Gesetzentw&#252;rfe wie geltendes Recht umgesetzt werden. Durch die Billigung dieser Praxis hat Frau von der Leyen ihre Kompetenzen weit &#252;berschritten und muss nun von ihrem Dienstrecht Gebrauch machen und die BA an der Stelle zurechtweisen.“</p>


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		<title>Zynische Vorschl&#228;ge beim Elterngeld</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 11:38:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katja</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem Familienministerin Schr&#246;der mit ihren unsozialen Elterngeldk&#252;rzungen bei Hartz-IV-Empf&#228;ngerInnen heftig in der Kritik stand, schl&#228;gt sie nun vor, f&#252;r Geringverdienern und Mini-Jobbern das Elterngeld zu k&#252;rzen.
Wer wegen seines geringen Verdienstes zus&#228;tzlich vom Staat Hartz-IV-Leistungen erhalte und so sein Einkommen aufstocke, wird somit um bis zu 300 Euro weniger Elterngeld bekommen. Empf&#228;ngerInnen des Kinderzuschlags m&#252;ssen mit [...]


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<li><a href='http://katja-doerner.de/2010/10/26/ablenkungsmanoever-beim-elterngeld/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Ablenkungsman&#246;ver beim Elterngeld'>Ablenkungsman&#246;ver beim Elterngeld</a></li>
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nachdem Familienministerin Schr&#246;der mit ihren unsozialen Elterngeldk&#252;rzungen bei Hartz-IV-Empf&#228;ngerInnen heftig in der Kritik stand, schl&#228;gt sie nun vor, f&#252;r Geringverdienern und Mini-Jobbern das Elterngeld zu k&#252;rzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer wegen seines geringen Verdienstes zus&#228;tzlich vom Staat Hartz-IV-Leistungen erhalte und so sein Einkommen aufstocke, wird somit um bis zu 300 Euro weniger Elterngeld bekommen. Empf&#228;ngerInnen des Kinderzuschlags m&#252;ssen mit bis zu 140 Euro monatlich weniger rechnen, weil das Elterngeld k&#252;nftig in vollem Umfang als Einkommen bei der Berechnung des Zuschlags gilt.</p>
<p style="text-align: justify;">Damit h&#246;hlt Ministerin Schr&#246;der in unverantwortlicher Weise das Elterngeld als familienpolitischer Leistung aus und macht Politik gegen &#228;rmere Familien. Eltern, die arbeiten, aber nicht genug verdienen und aus diesem Grunde Kinderzuschlag bekommen, werden bestraft. Es ist auch ein Schlag ins Gesicht der Familien, die trotz widriger Bedingungen zwei Jobs annehmen.</p>
<p style="text-align: justify;">Deutlich zeigt sich die ideologische Motivation der K&#252;rzungsvorschl&#228;ge, denn die Behauptung der Bundesregierung, die K&#252;rzungen des Elterngeldes sollten den Arbeitsanreiz verst&#228;rken, sind somit nicht haltbar und zynisch. Schr&#246;der macht mit diesem Vorschlag deutlich, dass ihr Kinder in diesen Familien weniger willkommen sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Besonders absurd ist der Vorschlag, wenn man sich die Modalit&#228;t f&#252;r den Elterngeldbezug f&#252;r Hausfrauen ansieht: Auch sie bekommen nach der alten Regelung ohne vorherige Erwerbst&#228;tigkeit den Sockelbetrag von 300 Euro monatlich. Im Unterschied zu den Hartz-IV-Empf&#228;ngerInnen bleiben sie jedoch von den Sparma&#223;nahmen ausgenommen. Auch wenn eine Frau nie erwerbst&#228;tig war und der Ehemann aufgrund eines sehr guten Einkommens die komplette Versorgung &#252;bernimmt, wird weiter Elterngeld gezahlt!</p>
<p style="text-align: justify;">Ein sehr guter Kommentar zu Schr&#246;ders Vorschlag findet sich <a title="taz - Krach ums Elterngeld" href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2010-07/kindergeld-schroeder-csu-fdp">hier</a>.</p>


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<li><a href='http://katja-doerner.de/2010/09/22/elterngeld-kleiner-schritt-der-vernunft-ist-nicht-genug/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Elterngeld: Kleiner Schritt der Vernunft ist nicht genug'>Elterngeld: Kleiner Schritt der Vernunft ist nicht genug</a></li>
<li><a href='http://katja-doerner.de/2010/10/26/ablenkungsmanoever-beim-elterngeld/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Ablenkungsman&#246;ver beim Elterngeld'>Ablenkungsman&#246;ver beim Elterngeld</a></li>
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		<title>Elterngeld &#8211; K&#252;rzungen sind eine soziale Zumutung</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 08:43:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katja</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Montag, den 07. Juni hat die schwarz-gelbe Regierung w&#228;hrend ihrer Regierungsklausur den Wegfall des Elterngeldes f&#252;r Hartz-IV-Empf&#228;ngerInnen beschlossen. In meinen Augen ist das ein gesellschaftliches Armutszeugnis. Familienministerin Schr&#246;der hat in vorauseilendem Gehorsam rund 10 Prozent ihres Etas preisgegeben. Damit ist der Familienhaushalt neben dem Verteidigungsetat der gr&#246;&#223;te Sparposten. 600 Millionen Euro wird die Ministerin [...]


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<li><a href='http://katja-doerner.de/2010/07/19/zynische-vorschlaege-beim-elterngeld/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Zynische Vorschl&#228;ge beim Elterngeld'>Zynische Vorschl&#228;ge beim Elterngeld</a></li>
<li><a href='http://katja-doerner.de/2010/10/26/ablenkungsmanoever-beim-elterngeld/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Ablenkungsman&#246;ver beim Elterngeld'>Ablenkungsman&#246;ver beim Elterngeld</a></li>
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Am Montag, den 07. Juni hat die schwarz-gelbe Regierung w&#228;hrend ihrer Regierungsklausur den Wegfall des Elterngeldes f&#252;r Hartz-IV-Empf&#228;ngerInnen beschlossen. In meinen Augen ist das ein gesellschaftliches Armutszeugnis. Familienministerin Schr&#246;der hat in vorauseilendem Gehorsam rund 10 Prozent ihres Etas preisgegeben. Damit ist der Familienhaushalt neben dem Verteidigungsetat der gr&#246;&#223;te Sparposten. 600 Millionen Euro wird die Ministerin beim Elterngeld k&#252;nftig einsparen, der gr&#246;&#223;te Teil der Einsparungen geht zu Lasten der armen Familien. Allein 400 Millionen Euro j&#228;hrlich werden hier eingespart.</p>
<p style="text-align: justify;">Die geplante Anrechnung des Elterngeldes bei Hartz- IV-Empf&#228;ngerInnen betrifft rund 130.000 Familien und damit 16 Prozent aller derzeitigen ElterngeldbezieherInnen. Die Mehrheit der Betroffenen sind Frauen, viele davon alleinerziehend. Bisher hatten diese Familien zumindest 12 Monate (alle anderen Familien maximal 14 Monate) Elterngeld in H&#246;he von 300 Euro monatlich bezogen. Jetzt gehen sie mit fadenscheinigen Argumenten und zynischen Begr&#252;ndungen leer aus.</p>
<p style="text-align: justify;">Bereits bei der Systemumstellung vom Erziehungsgeld auf das Elterngeld haben TransferbezieherInnen gro&#223;e Einbu&#223;en hinnehmen m&#252;ssen. Damals wurde die Bezugszeit f&#252;r diese Gruppe halbiert. Gab es vorher 24 Monate 300 Euro Erziehungsgeld, war es mit dem Elterngeld die gleiche Summe f&#252;r nur 12 Monate. Auch gegen&#252;ber anderen Familien wurden BezieherInnen mit Transfereinkommen benachteiligt, da sie nur maximal 12 Monate Leistungen erhielten, w&#228;hrend alle anderen max. 14 Monate Elterngeld bekamen. Wir Gr&#252;nen haben diese Ungerechtigkeit immer kritisiert.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Bundesregierung argumentiert, der Wegfall der Leistung solle den Anreiz zur Arbeitsaufnahme verst&#228;rken. Dabei unterschl&#228;gt sie die Tatsache, dass auch junge Transferempf&#228;ngerInnen, wenn sie Eltern werden, nicht sofort dem Arbeitsmarkt zur Verf&#252;gung stehen k&#246;nnen. Der Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz gilt erst ab dem ersten Lebensjahr und auch erst in drei Jahren (2013)! Doch wer arbeiten will, braucht auch ein Arbeitsplatz – bei einer Arbeitslosenquote von fast 9 Prozent nicht leicht. Sollte eine Arbeitsaufnahme nach Geburt des Kindes m&#246;glich sein, fehlt wiederum die Kinderbetreuung. F&#252;r eine erfolglose Arbeitsmarkpolitik und einen verz&#246;gerten Kitausbau l&#228;sst die Regierung nun arbeitslose Eltern b&#252;&#223;en.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Elterngeld war zudem als Schonraum f&#252;r Familien gedacht, damit sie in das Familienleben hineinwachsen k&#246;nnen und sich vorrangig um die Kinder k&#252;mmern k&#246;nnen. Dieser Schonraum galt bisher auch f&#252;r arme Familien. K&#252;nftig wird er ihnen nicht mehr gew&#228;hrt. Die soziale Schieflage des Elterngeldes versch&#228;rft sich.</p>
<p style="text-align: justify;">Noch einmal deutlicher wird die ideologische Motivation der K&#252;rzung des Elterngeldes, wenn man sich die Modalit&#228;t f&#252;r den Elterngeldbezug f&#252;r reine Hausfrauen ansieht: Auch sie bekommen nach der alten Regelung ohne vorherige Erwerbst&#228;tigkeit den Sockelbetrag von 300 Euro monatlich. Im Unterschied zu den Hartz-IV-Empf&#228;ngerInnen bleiben sie jedoch von den Sparma&#223;nahmen ausgenommen. Auch wenn die Frau nie erwerbst&#228;tig war und der Ehemann aufgrund eines sehr guten Einkommens die komplette Versorgung &#252;bernimmt, wird Elterngeld gezahlt – auch nach der Sparklausur!</p>
<p style="text-align: justify;">Die weiteren K&#252;rzungen beim Elterngeld betreffen die Lohnersatzquote und die Anrechnung von Einkommen. Beide Ma&#223;nahmen machen das Elterngeld in h&#246;heren Einkommen weniger attraktiv. Das wird sich negativ auf die Motivation der V&#228;ter auswirken. Eine bedenkliche Tendenz.</p>
<p style="text-align: justify;">Insgesamt halten wir Gr&#252;nen K&#252;rzungen beim Elterngeld nicht f&#252;r geeignete Ma&#223;nahmen, da sie familien-, geschlechter-, und sozialpolitisch deutlich negative Effekte haben. Den Rotstift jedoch vor allem bei den Bev&#246;lkerungsgruppen anzusetzen, die bereits in Armut leben oder von Armut bedroht sind, halten wir f&#252;r v&#246;llig verfehlt.</p>


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<li><a href='http://katja-doerner.de/2010/07/19/zynische-vorschlaege-beim-elterngeld/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Zynische Vorschl&#228;ge beim Elterngeld'>Zynische Vorschl&#228;ge beim Elterngeld</a></li>
<li><a href='http://katja-doerner.de/2010/10/26/ablenkungsmanoever-beim-elterngeld/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Ablenkungsman&#246;ver beim Elterngeld'>Ablenkungsman&#246;ver beim Elterngeld</a></li>
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